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Är ward nimmär gäsähn!

Am Freidach war där Dach där Dache. Bräsident Barock Obämä schniffälde Dräsnor Friehlingslufd. Dä Säggssche Zeedung schreibd, äs warn 1026 Minudn Obämä in Dräsdn schreibm sä. Ville gäsähn had där Dräsdnor vor Ord ni, mähr Gligg hadde man dänn schon vorm Färnsähr odr pär Leifschdriem ibers Indernäd. Was ham mir alläs gesähn: Dä Frau Märgl had dän Obämä ausn Fädrn gehold am Freidach. Dann sin se zesamm ins Griene Gäwälbe  gedaggld. Bissl gäquoadschd, Brässe abgefrieschdigd. Dann gings 150m mit där Limuusienä zur Fraungirsche. Mächdch gäschdaund had da där Obämä ibers Bauwerch. Där Zuschauär had och mächdch gäschdaund – iber dä Frau Orosz und ihr Bonbongleedchn. Ärinnerdä ä bissl an Dolores Umbridge aus däm lädsdn Härrie Boddr Fülm. Nischd mit “Mied un Gried”. So schnäll, wie är gägomm war, is är och schon wiedor wäch gäwesn. Där andorsweidisch bäschafdichde Dräsdnor had dän goansen Würbl nur durschdä nervsch gäschbärrdn Briggn un Schdroaßn wahrgänomm. Sonsd had där Bräsidend in dän Schdroaßnziegn noch bleimdän Eendrugg hindorlassn. Hier un dord fladdord noch nä Flaggä mid Stärnschn und Streefn und ä gäwissäs “Nu, mir gönn!” Gäfiehl is bei dän Mänschn och no ze spiern.

[ T r a n s l a t i o n : Aus den Augen, aus dem Sinn - Am Freitag letzter Woche war es soweit, Barack Obama schnuppert Dresdner Frühlingsluft. Die Sächsische Zeitung schreibt, es waren genau 1026 Miunten, die der US-Präsident im schönen Dresden verbracht haben soll. Wie die Rechnung funktioniert, ist nicht nachvollziehbar - vielleicht wurden die Wachzeiten des Präsidenten zur Kalkulation herangezogen. Der Dresdner jedenfalls hat vor Ort nicht viel vom Präsidenten zu sehen bekommen. Wer den Besuch dagegen am heimischen Fernseher oder per Live-Stream übers Internet verfolgt hat, konnte mehr Obama sichten. Die Berichterstattung reichte vom Weckruf der Kanzlerin vor dem Hotel Kempinski über den Gang ins Grüne Gewölbe, die Pressekonferenz im Schloss, die 150m Limousinenfahrt zur Frauenkirche und deren Besuch durch den US-Präsidenten. In bleibender Erinnerung bleibt sicher die Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz in ihrem Bonbon-Rosa-Kleid, die an eine Figur aus Harry Potter - Dolores Umbridge - erinnerte. Ansonsten kam keiner wirklich ran an den Präsidenten, kein kleiner und kein großer Fan.

Der weniger an Obama interessierte Dresdner hat den ganzen Wirbel um die Sicherheit des Präsidenten nur selbst über die gesperrten Brücken und Straßen zu spüren bekommen. Nichtsdestoweniger ist auch in der neuen Woche noch etwas vom Obama-Fieber in der Stadt zu spüren. An einigen Ecken sind noch flatternde "Stars and Stripes" zu sehen. Aber auch ein gewisses "Nu, mir gönn!" Gefühl ist bei den Dresdner zu spüren. Vielleicht auch gerade im Hinblick auf die in den Medien rund um die Uhr präsente und weit gefürchtete Weltwirtschaftskrise ein sächsischer Schlachtruf, der noch lange nach dem Besuch des US-Präsidenten für ein "Jetzt erst recht!" stehen kann.]


Är is da! – Gaos bur!

Bräsident Barock Obämä is gestern bingdlisch gurz vor 9e offm Dräsdnor Fluchhafn geloandäd. Ab däm Zeedbungd ging och so gudd wie goar nischd mähr in dor Schdad. Unsr Bragdigand had sisch, schlau wie är nu ma is, bei Zeeden ausm Schdaub gemachd. Dä Frau Lau hadde mid dän Widrischgeedn där Bollizeiabschbärrungn ze gämbfen. Abor, doas muss och hier ärwähnd sin, die machn och blos ihorn Schob. Gesähn had man ni viel vom Obämä, ä baar Flieschor sin nundor gämachd, leidor ändgechn dor sonstchn Eefluchschneise, sonst gäb äs ä scheenes Büld och von uns. Där geneichde Läsor gann och bissl bei Dwiddor guggn, da ham baar findschä Dräsdnor een oder zwee Büldor von där Garosse däs Obämä gegnibbsd – wie är dursch dä Schdraßn vom scheen Dräsdn diesd. Heide stähd noch bissl Guldur offm Brogramm, dä Fraungürsche gibbds doch firn Obämä. Hier wird är bäsungn, doas bärischdädn geheeme Quellen, also ni värrodn. Danoch dä Frau Märgl und noch bissl Brässe, dann is är och schon wiedor wäch und irchendäwann läufd äs och midm Värgähr wiedor! Un mir ham nischd mähr ze dun.

[ T r a n s l a t i o n : Barack Obama ist in Dresden - Chaos an allen Ecken! Barack Obama ist gestern kurz vor 21 Uhr am Dresdner Flughafen eingetroffen. Den gesamten Nachmittag und insbesondere ab dem Zeitpunkt der Ankunft des US-Präsidenten befand sich die Innenstadt Dresdens im Ausnahmezustand. Verkehrstechnisch ging so gut wie nichts mehr. Straßen und Brücken wurden gesperrt. Unser Praktikant hat sich frühzeitig aus dem Staub gemacht, Kollegin Lau bekam die Auswirkungen lückenloser Polizeiabsperrungen am eigenen Leib zu spüren. Ihre Heimreise verzögerte sich um ein paar Stündchen. Leider haben die Maschinen, die den US-Präsidenten und sein Gefolge nach Dresen gebracht haben, eine Einflugroute gewählt, die nicht über die Stadt führte, deshalb auch kein Bild der Redaktion an dieser Stelle. Einige Bilder können jedoch von findigen Dresdner Twitterern im Netz eingesehen werden, beispielsweise ein paar Schnappschüsse der Wagenkolonne. Am heutigen Freitag steht noch etwas Kultur für Obama im Programm. Der Frauenkirche wird offensichtlich doch ein Besuch abgestattet. Hier erwartet ihn, wie uns Quellen unterrichteten, unter anderem ein Chorkonzert. Danach folgt das bekannte Gespräch mit Kanzlerin Merkel und der Gang vor die Presse, bevor er nach Thüringen weiterreist.]


Heide wird’s vorriggd!

Null Dache, heide gommd är – där US-Bräsident wird heide Amd geechn 9e im scheen Dräsdn eindrudln. Dä goanse Schdad is ausm Heisl. Iberall wimmld äs von Bollizei, offm Loande, ze Wassor un in där Lufd. Sälbsd gäsähn vom Obämä Sonderzuch (Schdroaßnboahn). Mir sin och iborall in där Brässe, meisd bosidiev, manschma och mid ä bissl Gridig – abor wo Freidängor sin gibbds bäräschdichdor Weese och immär zwee un mähr Seidn. Mir machn weidor, gähd eeh nimm mähr loangä. Dän een odr andorn wirds frein, dän andorn ni!

Morchn frieh um 9e sull där Obämä dä Frau Märgl dräffn. Um 10e gähd äs vor dä Brässe. Ma guggn, ob mir och ä bissl Obämä ze sähn griechn. Wull ähr ni!

 

[ T r a n s l a t i o n : Heute wird es verrückt - Der Countdown ist abgelaufen, heute kommt Barack Obama nach Dresden. Gegen 21 Uhr soll er auf dem Dresdner Flughafen landen. In der ganzen Stadt wimmelt es von Polizeikräften, die ihrer Arbeit nachgehen. Zu Lande, zu Wasser und in der Luft sind sie unterwegs. Dies kann sicher jeder Dresdner selbst bestätigen und die Redaktionsmitglieder konnten es aus der Obama-Straßenbahn ("Welcome Mr. President") mit eigenen Augen sehen. Auch wir selbst sind überall in der Presse zu finden - mal mit positiven Kommentaren und mal auch mit eher kritischen Meinungen. Aber Dank freier, demokratischer Grundordnung ist das nicht nur erlaubt, sondern auch gewünscht. Wir machen weiter, denn lange wird es nicht mehr gehen. Dies wird die Kritiker freuen, andere werden uns sicher vermissen!

Morgen früh gegen 9 Uhr wird Barack Obama mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammentreffen. Voraussichtlich gegen 10 Uhr wird der US-Präsident vor die Presse treten. Ob und wie viel wir, und die Dresdner, von Barack Obama zu sehen bekommen ist mehr als unsicher. Aber wie sagt man so schön: " Schau'n wir mal..."]


Obama Gardoffl im Zweden

Wie mir schonn bärischdäd ham. Där Ginsdlor Thomas Preibisch had dän Obämä abgädruggd. Jädsd gönn mir uns nä ganse Ägge mähr vom Obämä als Gardoffl anguckn. Där gäneichde Läsr gliggd hier un hier, da gibbd äs woas zum Guggn! Doas ZädDeeäFf hoad än Indorviuu midm Ginsdlor vor där Fraungürsche gämachd, gommd heide geechn Middach!

 

[ T r a n s l  a t i o n : Obama-Kartoffel im ZDF -Wie schon berichtet, hat der Künstler Thomas Preibisch US-Präsident Barack Obama als Kartoffeldruck verewigt. Jetzt können alle Interessierten sich mehr davan ansehen. Wenn es interessiert oder eventuell darüber nachdenkt, einen der limitierten Drucke zu erwerben kann hier und hier klicken. Gestern hat das ZDF in knapp 90 Minuten alles aus dem Künstler herausgeholt, was es über ihn und sein Schaffen zu wissen und berichten gibt - natürlich vor ansprechender Kulisse auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche. Der Beitrag wird voraussichtlich heute im Mittagsmagazin ausgestrahlt werden.]


1 Dach noch… und allä dreen dursch!

Da weesde goar ni, wo dä anfang sullsd. Mir värsuchn äs drodsdäm: Gäsdorn wurdn dä Limesien vom Barock in Dräsdn gäsischdäd. Zwee schworze Gaddilacks – diggä gepoansord sacht dä äSZätt. Dä Fahror mussdn sischer och ibm, so wie dä Hubschroauborbilodn. Där een odr andrä wird’s midgägriggd ham, wär reenewägs vorriggd gäsdorn am Himmel. Zäune stähn och iberoall, dä Durisdn missn sisch wie Gnasdies vorkumm. Alläs sähn sä nur dursch Mädall. Hodels sin ausgäbuchd, wechen dän gansen oadminisdradivn Midreesendn vom US-Bräsidendn. Bauschdälln ruhn, ni doas äs da sonsd fix zugähn wirde. Im Zwingor wird Groas geschnibbld- alläs schick firn Obämä. Broand agduäll: Obämä bäsuchd woahrscheinlisch dä Fraungürsche goar ni! Stähd äbn groade off där äSZätt Hombädsch. Ansonsdn wird iberoall gäschriem, doas däs Brogramm gnabb ausfälld. Dä Mädchn machn sisch Gädangn ums Värhäldnis vom Obämä und Frau Märgl. Välleischd gibbds och goar geens.

[ T r a n s l a t i o n : 1 Tag noch - oder alle drehen durch! Die Nachrichtenlage wird immer verworrener, wie könnte es auch anders sein. Gestern haben Reporter der SZ noch zwei Limousinen des US-Präsidenten durch die Gassen Dresdens fahren sehen, und Hubschrauber haben Starts und Landungen in Dresden geübt. Heute ist die Hiobsbotschaft, dass Obama nicht mehr die Frauenkirche besuchen wird. Das Programm wird immer weiter zusammengestrichen. Dabei machen sich die Medien lautstark Gedanken über das Verhältnis zwischen unserer Regierungschefin Angela Merkel und dem US-Präsidenten, wenn es denn überhaupt eines gibt. Ansonsten schwankt die Stadt zwischen Ausnahmezustand und ausgelassener Freude. Fahnen und Wimpel flattern im heute etwas kühlen Wind. Überall stehen schon Absperrzäune, durch die sich muntere Touristenvölker zwängen,  um heute noch einen Blick auf historische Anlagen in der Dresdner Stadt werfen zu können. Morgen um 3 Uhr gelten die Sicherheitszonen und damit ihre Zutrittsbeschränkungen. Hotels sind ausgebucht, dies ist insbesondere dem großen administrativen Gefolge Obamas und Medienvertretern geschuldet die für guten Umsatz auf Seiten der Bettenburgen sorgen.]


2 Dache… mir gönn’s ni ärwardn!

Nu is äs raus: In zwee Dachn loandäd där US-Bräsidend mit der Är fors wann off’m Dräsdnor Fluchhafn. Abor dabei bleibd äs ni, zusädslisch sulln zähn Froachtmaschien und ä Flieschor mid Schurnalisdn in Dräsdn eindrudln. Noach Angunfd gähd äs dirägd ins Hodel Gembinsgi. Noach Angam von äNWeeZätonlein sull äs ä gleenes Weeßes Haus off Zeed sin mit gomblädd andror Moanschafd. Freidach gibd äs säggssche Guldur firn Obämä bävor är noach Thiring un Landschduhl ziehd. Däs gänaue Brogramm stähd noch ni fäsd.

[ T r a n s l a t i o n : 2 Tage noch - oder Spannung ohne Ende - Am Donnerstag wird US-Präsident Barack Obama auf dem Dresdner Flughafen eintreffen. Es bleibt jedoch nicht bei einer Maschine, der Air Force One. Gleich ein ganzes Dutzend Fluggeräte wird den Flughafen bevölkern. Davon 10 Frachtmaschinen und eine Flugzeug vollgestopft mit Journalisten, die den US-Präsidenten auf seiner Reise begleiten. Nach seiner Ankunft soll der Präsident direkt in sein Hotel geleitet werden. Das Hotel wird nach Angaben der NWZonline zu einem zweiten Weißen Haus (für kurze Zeit) - mit komplett anderer Besetzung der Mannschaft seines Aufenthalts. Am Freitag steht dann das Kulturprogramm mit Besuch der Frauenkirche im Programm, bevor es für den Präsidenten weiter nach Thüringen und Landstuhl (Rheinland-Pfalz) geht.]


Vor 4 gommd 3 … also 3 Dache noch…

Däs Brogramm fir dän Obämä-Bäsuch stähd fäsd. Dä Zeed is gnabb bämässn, däsdorweeschn werds wull och kee Boad gäm – also mir meen doas in dor Mänge. Dä Frau Märgl wird midm Obämä in Dräsdn schbräschn un nä Brässegonfäräns sulls och gäm. Am Freidach gähd’s dann fix weidor noach Thiring, och hier fälld was flach, nämsch där Bäsuch von Weimar. Stähd zumindsd bei äMDeeäR onlein. In eegner Sache: gäsdorn bäsachdn Ganal eingeschaldäd? Mir warn im Färnsähn – also ni alle, ä Teel unsrer mährärä hundord Millchonen Leide umfassndn Redagdsion;)

[T r a n s l a t i o n : Vor 4 kommt 3 - also 3 Tage noch -Das Programmm für den Besuch des US-Präsdenten Barack Obama soll endgültig feststehen. Der Zeitplan ist straff kalkuliert. Für ein Bad in der Dresdner Menge wird keine Zeit bleiben, schreibt der MDR auf seiner Online-Präsenz. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird mit dem US-Präsidenten in Dresden zu einem Gespräch zusammentreffen. Beide werden danach gemeinsam eine Pressekonferenz abhalten. Auch auf dem Weg in die Gedenkstätte des KZ Buchenwald wird Merkel den Besuch begleiten. Dem straffen Zeiplan sei auch ein Besuch OBamas in der Weimarer Innenstadt zum Opfer gefallen, ist dem Bericht des MDR zu entnehmen. In eigner Sache: Gestern war ein Teil unserer Redaktion im MDR zu bewundern. Der Inhalt steht zurzeit auch für Interessierte auf der Seite des MDR in der Rubrik Mediathek zum Ansehen bereit.]

5 Dache noch… un oalläs dischd

Dievärsä Gwälln bärischdn, doaß am virddn un finfdn, wänn Obämä in Dräsdn is, dä Musään im Räsidänsschluss un im Zwingor fir Bubligumm gäschlossn bleim. Schode, schode! S sei aus organisadorschen Grindn näydsch. Gans glor – gäme ja äh geener nei.

[ T r a n s l a t i o n : 5 Tage noch - oder alles ist dicht - In diversen Quellen ist zu lesen, dass am 4. und 5 Juni die Museen im Residenzschloss und im Zwinger geschlossen bleiben. Damit bleiben zum Beispiel Historisches und Neues Grünes Gewölbe, Rüstkammer, Gemäldegalerie Alte Meister sowie Münz- und Kupferstichkabinett geschlossen. Besucher, die bereits Karten erworben haben, sollen sich bitte an den Besucherservice wenden.]


Obämä in när Gardoffl gäsischdäd

Uns liechn dä Orschienale vor: Barock Obämäs Gondorfei dursch nä Gardoffl väreebschd. Där bägannde-bägnadädä Dräsdnor Ginsdlor  Thomas Preibisch had in näm Iberschwoang von Greadividäd das Gäsischd däs US-Bräsidendn als Gardoffldrugg väreebschd. Dä limidierdn Drugge sin, wie där Ginsdlor zu verstähn gab,  och gäuflisch zu ärwärm. Dazu an diesr Schdälle in Girze mähr. So viel vornewägg: Äs sin mehrfarbsche Drugge off Biddnbabier undrschiedlischr Farbischgeed in feinsdor Kwalidäd. Ä gleenr Vorgäschmagg un och von där orschienal Gardoffl ä Bildschn, damid Se uns glom.

Barack Obama Druck [singlepic id=9 w=240 h=285]

[ T r a n s l a t i o n : Barack Obama in einer Kartoffel entdeckt! - Uns liegen die Originale vor: Barack Obamas Konterfei durch eine Kartoffel verewigt. Der bekannte Dresdner Künstler Thomas Preibisch hat in einem Ausbruch höchster kreativer Schaffenskraft den amtierenden US-Präsidenten Barack Obama durch seine unnachahmliche Kartoffeldrucktechnik ein weiteres künstlerisches Denkmal gesetzt. Die limitierte Edition ist, wie der Künstler bemerkte, auch käuflich zu erwerben. Über Einzelheiten werden wir hier in Kürze noch berichten. Bei den Drucken handelt es sich um mehrfarbige Drucke auf Büttenpapier in unterschiedlicher Farbigkeit. Einen kleinen Vorgeschmack geben wir Ihnen durch den oben abgebildeten Druck als ein Beispiel aus der Serie, daneben ein Bild der Künstler-Kartoffel als Beweis der Echtheit unserer Angaben.]

 

 


6 ma schloafn… mit Offkleeborn

Äs is reenewägs verriggd. Dä Schdad is im Obämä-Fiebor, bei uns is och schon rischdsch heeß. Gäsdorn wor där äMDeeäR da. Heide gommd wiedor ä Diem. Dä Nachrischdnlache dräd sisch zerzeed um dä Fluchhäfn. Dräsdn, Ärfurd, Leibdsch sin meeglische Gandidadn fir dä Är fors wann. Ibrall hädn dä Leide vom Obämä schon ä bissl vorgäfihld. Ansondsdn heide ÄGGSGLUSIV bei uns: Dä Dräsdnor Värgärsbädriebe ham off ihrä Schtroßnboahnn Offgleebor mid ner Begrißung firn Bräsidendn gägläbd. Dreie alleene ham dä Midarbeidr von där Rädagdsion heide unabhängsch voneenandor angeloachd.

[ T r a n s l a t i o n : 6 Tage noch - oder Aufkleber für Obama - Dresden im Obama-Fieber und wir sind mittendrin. Gestern wurde unser Büro von einem freundlichen MDR-Team gestürmt, heute hat sich auch schon wieder ein Kamerateam angesagt. Die Nachrichtenlage gibt bisher nicht viel her. Zurzeit werden die möglichen Anflugziele der Air Force One diskutiert. Dresden, Erfurt, Leipzig stehen danach in der engeren Auswahl. Aber dafür EXKLUSIV bei uns: Die Dresdner Verkehrsbetriebe haben ihre Straßenbahnen mit einem Gruß beklebt: "Welcome Mr. President" wird dem US-Präsidenten darauf zugejubelt. Diese Tatsache können zwei Redaktionsmitglieder unabhängig voneinander bestätigen.]


7 gurze Dache noch…odr: Willgomm in der Zone

Heide sin mir fixr. Unsre anonieme Rädagdsion ni mähr gans so anoniem. Dä Säggssche Zeidung war och noch da! Gollägin Lau läschld ins Bild glei näbn dän Obämä-Maffns. Also anguggn Leide! Neijischgeeden gibds och. Dä Redagdsion is widr in där Zone, zum Gligg is sä wees – Grauzone wär schläschd! Dä BILD had nä Garde abgädruggd. Drei Zonen sin ze sähn. Rode Zone – Hodel Gembinsgi, griene Zone – dä Lofschdrägge, graue Zone – nähoror Umgreis. Ab där grauen Zone dorf man och nur mid Bollizei rein, wänn iberhaubd. Dä weese Zone schließd sisch an, hior wird woll och iberwachd abor jädr gommd nei. Lufdraum und Älbe wärn och gäspärrd, wänn Barock Obämä do is. Där Bräsidend wird voraussischdlisch dä Fraungürche bäsischdschn, dor Geheemdiensd vom Obämä had sisch woll dä Schlisselöschr indensief angeguggd, schreibd dä DeäNäN.

[ T r a n s l a t i o n : 7 Tage bis zum Besuch: Willkommen im Zonenrandgebiet - Kurzer Nachtrag: Die Medien geben keine Ruhe, gestern durfte noch Kollegin Lau charmant in die Kamera lächeln für die SZ. Heute ist sie in der Donnerstagsausgabe neben den Präsidenten-Muffins zu bewundern. Unser Büro liegt übrigens in der Zone 4, auch weiße Zone genannt. In der BILD gibt es einen kleinen Übersichtsplan, der 3 sichtbare Zonen zeigt. Die weiße Zone ist unsichtbar und reicht von den Elbbrücken zur Budapester Straße und Hauptbahnhof. Die Rote Zone ist das Hotel Taschenberpalais Kempinski - hier hat nur der Secret Service zutritt. Daran schließt sich die grüne Zone an. Auch haben nur Anwohner und Beschäftigte unter Begleitung Zugangserlaubnis. Die Graue Zone schließt beide vorigen ein. Ab Eintreffen des US-Präsidenten ist auch hier nur ein Weiterkommen unter Polizeiaufsicht möglich. Luftraum und Elbewasserweg werden auch gesperrt. Die Sicherheitszonen gelten von Donnerstag 3 Uhr bis Freitag 24 Uhr. Daneben berichtet die DNN über intensive Inspektionen der Frauenkirche durch den Sicherheitsdienst des Präsidenten. Ein Besuch dieser ist also sehr wahrscheinlich.]


8 Dache und der Gaunddaun läufd…

Dä Äregnissä ibrschlachn sisch. Dä Rädagdsion wird von’n Mädchn belacherd. Man gommd zu nischd. Däshalb heide spädr als sondsd dä Brässeschau. Där geneichde Läsr wird dän Schäff vom Begrüssungsgommidee fleischt in där BILD gesähn ham. Also Gindr sin noch Di-Shürds da, abr dä Nachfrache ziehd dramadsch an! Heide belacherd vom “Zweden” – ihr wissd also bescheed. Was gibds zu bärischdn? Dä Schdad Dräsdn had a Infomobil offn Neumarchd gäschdälld. Da drinne informiern bis zu finf Bollizisdn odr Schdadangäschdellde ibr dän Bäsuch vom Obämä von zehne bis sechse abends. Undr andräm bei där BILD gäläsn: Dä Dräsdnor un Leipschor Madorradschdaffln ibm Äsgorde fahrn. Angäblisch offm Waldgämbingblads Birna-Cobids. Dä Bollidig derf o ni fähln: Dä Grien wolln ibr dä Sischerhedsmoßnohm underrischded wärn im Landdach, wälchn Zwägg das am Ände ham dud, wissn mir oh ni, aber se sin ma im Gäschbräsch.

 

[ T r a n s l a t i o n : 8 Tage und der Countdown läuft - Die Redaktion kämpft mit den Ereignissen. Medien reißen sich um Chef und Belegschaft unserer kleinen Redaktion. Deshalb heute eine etwas verspätete Presseschau, wir geloben Besserung! Der ein oder andere hat es vielleicht in der Bild gesehen: Der Chef des Begrüssungskomitees, also unserer, in der BILD - ein neuer Stern am Firmament! Heute auch noch Besuch vom ZDF, daneben noch reguläres Tagwerk zu verrichten... Aber was gibt es zu berichten? Die Stadt Dresden hat ein Infomobil auf dem Neumarkt aufgestellt, in dem bis zu 5 Polizisten bzw. Stadtangestellte über den Besuch des US-Präsidenten Barack Obama Interessierte unterrichten und Fragen beantworten, werktags von 10 bis 18 Uhr. Auf den Seiten der BILD ebenfalls zu lesen: Dresdner und Leipziger Motorradstaffeln üben Eskorte fahren. Wen es interessiert, der soll das Schauspiel auf dem Waldcampingplatz Pirna-Copitz bestaunen können. Auch die sächsische Politik bringt sich ins Gespräch: Angeblich fordert die Fraktion der Grünen im Landtag Aufklärung über die Sicherheitsmaßnahmen zum Obama Besuch. Welchen Sinn und Mehrwert es zu diesem Zeitpunkt hat, wurde aus der Meldung nicht ersichtlich. Interpretationen lassen Kritik an Überwachungsmaßnahmen, Meldepflicht und Kontrollmaßnahmen vermuten.]


9 ma wern mir noch wach…

heißa dann is Obämä-Tach. Dänn am vierten rulld är an, dass dä Schdad nur schtaun gann. Gänuch gäreimd! Dä Nachrischdn iberschlochn sisch. In där bäBILDärden Zeidung schdäd, gäsdorn sei ä Fliecher mid däm Gäbägg vom Bräsidendn angegomm. Niemand war so pfisch wie ä Läsr-Räbordr, där had offs Knöppl gedriggd und nu gönn mir alle dä Goffer vom US-Bräsidenden sähn. Hoffn mir mal, är had gänuch Wäxlwäsche – is ja noch ä baar Dache hin! Wo där Fliecher härgam gibds noch mähr, zwe’e, dreie wärn noch nach Dräsdn gomm!

Un och de Morchenbosd is umdriebsch: Von drei Sischerhedszon is dä Räde. Abor wo un wie gänau is ni gans glar. Neu nur, dass där Obäma am Donnerschdach zwischn 17 un 19 Uhr anriggd aus Ägibdn. Ob dä Mieschell midgommd is gar ni mähr glar – mir wärn sähn. Iber dä Sischerhedsmoßnohm is och was ze läsn. Gurz gäsachd: Nischd gähd mähr!

[ T r a n s l a t i o n : Neun mal werden wir noch wach - dann ist schon Obama-Tag. In der BILD wurden die Aufnahmen eines fixen Leser-Reporters abgedruckt. Er hat Schnappschüsse vom Entladen einer Militärmaschine auf dem Dresdner Flughafen gemacht. Es scheint also wirklich los zu gehen. Diese Maschine wird nicht die einzige sein, die in den nächsten Tagen auf dem Flughafen ankommen wird. Auch in der Dresdner Morgenpost wird Obama zum Thema. Da heißt es: Die bereits angesprochenen Sicherheitsmaßnahmen werden langsam konkretisiert. Das Hotel Kempinski wurde begutachtet. Es werden höchstwahrscheinlich drei Sicherheitszonen in der Dresdner Altstadt zum Schutz des US-Präsidenten eingerichtet. Ihre genaue Lage ist jedoch noch unbekannt. Sicher wird auch sein, dass während des Obama-Besuches, das reguläre Pulsieren der Stadt teilweise zum Erliegen kommen wird.]


Gomando vuraues

Mir sin so gud informierd wie dä äSZätt! Heude wärn ameriganische und deidsche Sischerhedsbeamde dä lädsdn Frachen zum Bäsuch vom Bräsidend Obämä glärn. Dazu wird sischr dä Schdad fir Vorord-Därmine härhalden missn. Ansondsdn nischd, was ni schonn geschriebn stähd. Däs Brogramm is noch ni fäst, Frauengürche, Grienes Gäwälbe und Zwingor sin noch im Gäschbräch. Och dä Sischerhedslache im Hodäl und die Frache der mädizinischn Versorchung will gäglärd sin.

[T r a n s l a t i o n : Vorauskommando in der Stadt - Wie die SZ aus gut unterrichteten Quellen zu berichten weiß, werden sich heute in Dresden  Gesandte von amerikanischen und deutschen Sicherheitsexperten in Dresden aufhalten. Sie sollen die letzten Fragen bezüglich des Besuches des US-Präsidenten am 4. bis 5. Juni klären. Bisher stehe das Besuchsprogramm noch nicht endgültig fest. In der engeren Wahl seien weiterhin Frauenkirche, Grünes Gewölbe und Zwinger. Es soll auch um die Sicherheit in der Unterbringung, dem Hotel Taschenbergpalais Kempinski, sowie die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten gehen.]


Obämä Wimbl und Gonguräns

Basdln fir Obäma heeßd äs bei dor Sägsischn Zeidung. Dä Schdad had ne Gonguränsseide gäschaldn www.obama.dresden.de mid Informadsionn iber Obämä un dän Bäsuch in Dräsdn. Gans indoresand sin nadürlich dä Hinwese fir dä Bürcher und ni tse värgässn dä Basdelägge. Daunlods fir Wimbl und Fänschn gann man bäziehn. Die wärn abor nur was fir gnas dolle grose Fäns. Abor mir wissn äs bässr: Rischdsche Fäns drachn ä Obämä Di-Shürd – Originol von uns!

[ T r a n s l a t i o n : Wimbel für Obama - Oder die Konkurrenz schläft doch nicht! - Basteln für Obama heißt es in der Sächsischen Zeitung und bezieht sich dabei auf die neu aufgeschaltete Website der Stadt Dresden zum Besuch des US-Präsidenten. Wir sind kollegial und weisen hiermit auf die Seite www.obama.dresden.de hin. Darauf stellt die Stadt Informationen rund um den Besuch Barack Obamas bereit und ermuntert "echte" Obama-Fans sich in der Bastelecke mit Obama Wimpeln und Fähnchen einzudecken. Dabei steht doch eines unverrückbar  fest! Der wahre Obama-Fan trägt eines unserer Obämä Di-Shürds]


Heeßr Droad für Obämä

Ab heide gibbds ä Infodeläfon für Obämä. Dä Schdad hads gäschaldäd, damid sisch dä Bürgr un Gäwärbedrebändn informiern gönn. Off n Benen sin Bollizei und Beamde von där Schdadvorwaldung och um mit dän Anwohnärn und Lodnbäsidsrn ibr dä Sischerhedsmoßnohm zu quodschn. Där Bräsidend Obämä wird nämsch hechstwohrscheinlisch ibrn Neimargd daggln.

[T r a n s l a t i o n : Infotelefon für Obama-Besuch - Seit heute haben Dresdner Stadt und Polizei ein Infotelefon für Fragen rund um den Besuch des US-Präsidenten freigeschaltet. Zusätzlich sind Beamte der Polizei und Stadtverwaltung in der historischen Altstadt unterwegs, um die ansässigen Gewerbetreibenden und Anwohner über die Sicherheitsmaßnahmen zu unterrichten. Bisher wird davon ausgegangen, dass Obama den Dresdner Neumarkt besuchen werde.]


Nüscht Neues abor 10 Bungde

Wiedr bei dor Büld (mir gänn nischt dafir, sondsd is noch schdille um Obämä). Nischd desdo drodz ham se was geschriem, was mir eich middeeln wulln. 10 Bungde had der Holcher Zasdro von der ÄFDeeBee offgäschdelld, damid Dräsdn firn Obämä wärbn dud und fir sisch sälbsd. Darunder undr Bungd finfe: De Schdadd rischded ä Inderned-Bordal mid obama-in-dresden.de in. Mir von där Rädagdzion lochn uns ä bissl ins Fäusdschn! Da simmer ä bissl schnällr gäwäsn! Ansondsdn nischt von Belange… Volchsfäsd wermer ä draus machn un däm Holcher sene Idä mit däm Fodouwäddbäwärb is och a bissl närsch! – Mir frein uns weidor!

[T r a  n s l a t i o n : Die 10 Ideen des Holger Zastrow - Da sonst kein Blatt oder Newsticker aktuellere Berichte liefern kann, als hier schon geschrieben wurde, folgt ein spannender Auszug aus dem neuesten BILD-Artikel: Holger Zastrow (FDP) stört sich an der Ruhe der Dresdner Stadt mit Blick auf den in wenigen Tagen bevorstehenden Obama-Besuch. Deshalb hat er ein 10-Punkte-Programm entwickelt, damit die Stadt auch richtig Profit aus dem Ereignis schlagen kann und für sich nachhaltig wirbt. Auf Punkt 5 steht da geschrieben: "Internet nutzen". Wir von der Redaktion freuen uns, dass auch Herr Zastrow das Potential des "neuen" Mediums erkannt hat. Er schlägt vor, die Stadt solle ein Internet-Portal obama-in-dresden.de einrichten. Da war wohl schon jemand schneller! Oder hat er etwa bei uns schon ein T-Shirt bestellt? Die anderen Ideen sind weniger interessant wie zum Beispiel Schulprojekte, Volksfest, Fotowettbewerb und so weiter. Wir freuen uns in unserem Büro weiter über die Internet-Idee!]

Dachn fürn Obämä

Ä Eensodsschtob had im Innnminisdärchum gedocht. Geleided vom säxischn Bollizeibräsidenden Märbids. Ollerhand Värdrädr von Bundes- un Londesbollizei hams Vorgähn beim Bäsuch vom Obämä beschbrochn. Bis är gommt wulln se noch öfders dachn. Ä Bollizeihubschraubor is och ibr de Stadd geflochn und had Bildr geschossn, damit se für alles gerisded sin.

[T r a n s l a t i o n : Einsatzstab tagt im sächsischen Innenministerium – Laut einem Bericht der beBILDerten Zeitung tagte bereits ein Einsatzstab der Polizei unter Leitung des sächsischen Landespolizeipräsidenten Bernd Merbitz. Vertreter der Landes- und Bundespolizei sowie des Landeskriminalamtes, der Polizeidirektion Dresden und Spezialisten des Innenministeriums setzten sich zusammen, um das Vorgehen während des Besuchs des US-Präsidenten zu beratschlagen. Zukünftig soll der Stab mehrmals wöchentlich zusammentkommen.

Ein Polizeihubschrauber soll aktuelle Fotos der historischen Innenstadt Dresdens gemacht haben, um für den Obama-Besuch mit den neuesten Informationen ausgestattet zu sein.]


Bludd fürn Obämä

Gäläsn wos sondsd nor Büldr gibbt. Angäblich häld där Obämä de ganse Stadd offn Benen, wänn är hier offschlächt. Gonsärven mit Bludd farn se och dursch de Gächänd, damid är und de Mieschell versorcht wern gönn. Zugoar im Grangenhaus missn de Ärdsde rodiern. In jem Fochbereisch würd ä OB freigeholden, damid im Ärnsdfoll der Bräsidend versorcht wern gann. Woll mer huffn, dass nüscht bassierd. Teier soll där gonse Spas och wern, 30 Millchonen Eiro sulls wull gosdn, gann och mär sein – nüscht genaues wes man ni! Wie schon geschriem, dolle viel Bollizei und Säguritie würd bräsend sein – das gosded. Bei uns im Biero sin bishär noch gene Spändenoffrufe vom Minisdärchum eingegong. Wir wern weidor dazu berischdn.

[T r a n s l a t i o n: Blut für Obama - Wie eine nicht näher zu betitelnde Zeitung berichtet (die mit den vielen BILDern), gibt es für den Besuch des US-Präsidenten eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen. Dazu zählt auch das Bereithalten von frischen Blutkonserven für ihn und seine Frau Michelle, die immer in "Reichweite" und "frisch" gehalten werden. Weiterhin wird dafür gesorgt, daserationssälen aller Fachbereiche in den entsprechenden Dresdner Klinikunverzüglich einsatzbereit sind, um im Ernstfall eine optimale medizinische Versorgung sicherstellen zu können. Weiter ist zu lesen, dass für den Besuch mit Kosten im Bereich von 30 bis 40 Millionen Euro gerechnet wird, die von Bund und Freistaat getragen werden - Sicherheit will nun einmal bezahlt werden. Mindestens 138 Hundertschaften der Polizei sollen zum Einsatz kommen. Zusätzlich dazu natürlich die eigenen Sicherheitsbeamten des US-Präsidenten.]


Dolle viel Bollizei in Dräsdn

De Sächssche Zeidung soacht: Mehr als 4000 Bollizisden solln dän Bräsidenden schitzen. Audo fahrn gäht woll oh ni mähr, wänn är do is. Am 4. Schuni fliecht der Barock mit där Mieschell ein. Schlofen tun die woll im Daschenbärgpaläs. Am nägsden Tach besuchn se de Frauenkürsche und dän Zwinger. Mittche gähds weider nach Dhiringn.

[T r a n s l a t i o n : Größter Polizeieinsatz in Dresden geplant - Nach angaben der Sächsischen Zeitung vom 12.05.2009 plant Dresden den bisher größten Polizeieinsatz in der sächsischen Landeshauptstadt. Mehr als 4000 Beamte sollen zum Einsatz kommen, um den US-Präsidenten zu schützen. Es sei mit erheblichen Verkehrseinschränkungen zu rechnen, heißt es weiter. Barack Obama soll mit seiner Frau Michelle bereits am Abend des 4. Juni auf dem Flughafen eintreffen. Vermutlich werden beide in der Kronprinzen-Suite des Taschenbergpalais Kempinski übernachten. Für den darauf folgenden Tag sind dann Besuche der Frauenkirche und des Zwingers geplant. In den Mittagsstunden wird die Reise in Richtung Weimar und Buchenwald fortgesetzt.]


Drei Ma Obämä

Obämä gommt zum dritten Ma nach Deitschlond. Lädsdes Johr wor är in Bärlin und Boadn-Boadn, wechen dor Nado. Am 5. Juni is er hier in Dräsdn. Er will woll oh noach Weimar und in die Gädängstädde Buchenwald.

[T r a n s l a t i o n: Dritter Besuch in einem Jahr - Barack Obama macht sich auf, Deutschland binnen einen Jahres zum dritten Mal einen Besuch abzustatten. Nachdem er im letzten Jahr Berlin noch als Präsidentschaftskanditat besucht hatte, war er im Frühjahr bereits einmal in seiner Rolle als Präsident anlässlich des Nato-Gipfels in Baden-Baden. Am 5. Juni 2009 will er der sächsischen Landeshauptstadt seine Aufwartung machen.

Geplant sei auch ein Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald. Näheres sei jedoch noch nicht bekannt, so die thüringische Landesregierung. Das Portal Focus-Online weiß zu berichten, dass auch eine Rede in Weimar geplant sei.]

 


Willgomm off der Seide…

wo mer iber Obämä in Dräsdn gäschriem ham!

Am 5. und 6. Schuni im Anno 2009 war där Bräsidend Obämä in Dräsdn. Gurz woar är nur da und schnällor wiedor wäg. „Yes, we can!“, had dursch dä säggssche Ibersädsung “Nu, mir gönn!”, im Di-Shürd (Begrüßungs-Nikkis) ärhäldlisch, Guldschdadus ärloangd. Fir alle Indorässierdn bleibd dä Seide offn, hior gänn se noachläsn, woas mir gäschriem ham und nadierlisch dä scheen “Nu, mir gönn!” Di-Shürds gofn – orschinal nur von uns!


[T r a n s l a t i o n: Willkommen... auf dem zweisprachigen Portal über den Besuch von Barack Obama in Dresden! Am 5. und 6. Juni 2009 war Barack Obama in Dresden. So schnell er gekommen war, so schnell war er auch wieder weg. Davon unbeeindruckt bleibt die Seite weiter für alle Interessierten offen, damit sie stöbern und sich die kultigen "Nu, mir gönn!" T-Shirts bestellen können. Die Übersetzung des Wahlspruchs Barack Obamas "Yes, we can!" in das sächssische "Nu, mir gönn!" hat weit über Sachsen hinaus Furore gemacht und steht für den Ausdruck eines gemeinschaftlichen Selbstvertrauens in die eigenen Leistungen! Wer sich ebenfalls berufen fühlt, diesem Gefühl Ausdruck zu verleihen, ist herzlich dazu eingeladen, bei uns im Shop vorbeizuschauen.]


Obämä will gomm!

Mir freun uns of den Besuch des nachelneuen Bräsidenden von Ameriga: Barock Obämä! Anfang Juni solls dazu gomm. Mir freun uns schon richtsch druf!

[ T r a n s l a t i o n : Obama auf Staatsbesuch: Es ist allen Dresnderinnen und Dresdnern eine große Ehre, dass der Staatspräsident der Vereinigten Staaten Dresden besuchen möchte! Vorraussichtlich wird sein Besuch in der ersten Juni-Woche stattfinden. Die Dresdnerinnen und Dresdner sind darüber hoch erfreut!]