Är is da! – Gaos bur!

Bräsident Barock Obämä is gestern bingdlisch gurz vor 9e offm Dräsdnor Fluchhafn geloandäd. Ab däm Zeedbungd ging och so gudd wie goar nischd mähr in dor Schdad. Unsr Bragdigand had sisch, schlau wie är nu ma is, bei Zeeden ausm Schdaub gemachd. Dä Frau Lau hadde mid dän Widrischgeedn där Bollizeiabschbärrungn ze gämbfen. Abor, doas muss och hier ärwähnd sin, die machn och blos ihorn Schob. Gesähn had man ni viel vom Obämä, ä baar Flieschor sin nundor gämachd, leidor ändgechn dor sonstchn Eefluchschneise, sonst gäb äs ä scheenes Büld och von uns. Där geneichde Läsor gann och bissl bei Dwiddor guggn, da ham baar findschä Dräsdnor een oder zwee Büldor von där Garosse däs Obämä gegnibbsd – wie är dursch dä Schdraßn vom scheen Dräsdn diesd. Heide stähd noch bissl Guldur offm Brogramm, dä Fraungürsche gibbds doch firn Obämä. Hier wird är bäsungn, doas bärischdädn geheeme Quellen, also ni värrodn. Danoch dä Frau Märgl und noch bissl Brässe, dann is är och schon wiedor wäch und irchendäwann läufd äs och midm Värgähr wiedor! Un mir ham nischd mähr ze dun.

[ T r a n s l a t i o n : Barack Obama ist in Dresden - Chaos an allen Ecken! Barack Obama ist gestern kurz vor 21 Uhr am Dresdner Flughafen eingetroffen. Den gesamten Nachmittag und insbesondere ab dem Zeitpunkt der Ankunft des US-Präsidenten befand sich die Innenstadt Dresdens im Ausnahmezustand. Verkehrstechnisch ging so gut wie nichts mehr. Straßen und Brücken wurden gesperrt. Unser Praktikant hat sich frühzeitig aus dem Staub gemacht, Kollegin Lau bekam die Auswirkungen lückenloser Polizeiabsperrungen am eigenen Leib zu spüren. Ihre Heimreise verzögerte sich um ein paar Stündchen. Leider haben die Maschinen, die den US-Präsidenten und sein Gefolge nach Dresen gebracht haben, eine Einflugroute gewählt, die nicht über die Stadt führte, deshalb auch kein Bild der Redaktion an dieser Stelle. Einige Bilder können jedoch von findigen Dresdner Twitterern im Netz eingesehen werden, beispielsweise ein paar Schnappschüsse der Wagenkolonne. Am heutigen Freitag steht noch etwas Kultur für Obama im Programm. Der Frauenkirche wird offensichtlich doch ein Besuch abgestattet. Hier erwartet ihn, wie uns Quellen unterrichteten, unter anderem ein Chorkonzert. Danach folgt das bekannte Gespräch mit Kanzlerin Merkel und der Gang vor die Presse, bevor er nach Thüringen weiterreist.]