Monatsarchiv für Mai 2009

 
 

5 Dache noch… un oalläs dischd

Dievärsä Gwälln bärischdn, doaß am virddn un finfdn, wänn Obämä in Dräsdn is, dä Musään im Räsidänsschluss un im Zwingor fir Bubligumm gäschlossn bleim. Schode, schode! S sei aus organisadorschen Grindn näydsch. Gans glor – gäme ja äh geener nei.

[ T r a n s l a t i o n : 5 Tage noch - oder alles ist dicht - In diversen Quellen ist zu lesen, dass am 4. und 5 Juni die Museen im Residenzschloss und im Zwinger geschlossen bleiben. Damit bleiben zum Beispiel Historisches und Neues Grünes Gewölbe, Rüstkammer, Gemäldegalerie Alte Meister sowie Münz- und Kupferstichkabinett geschlossen. Besucher, die bereits Karten erworben haben, sollen sich bitte an den Besucherservice wenden.]


Obämä in när Gardoffl gäsischdäd

Uns liechn dä Orschienale vor: Barock Obämäs Gondorfei dursch nä Gardoffl väreebschd. Där bägannde-bägnadädä Dräsdnor Ginsdlor  Thomas Preibisch had in näm Iberschwoang von Greadividäd das Gäsischd däs US-Bräsidendn als Gardoffldrugg väreebschd. Dä limidierdn Drugge sin, wie där Ginsdlor zu verstähn gab,  och gäuflisch zu ärwärm. Dazu an diesr Schdälle in Girze mähr. So viel vornewägg: Äs sin mehrfarbsche Drugge off Biddnbabier undrschiedlischr Farbischgeed in feinsdor Kwalidäd. Ä gleenr Vorgäschmagg un och von där orschienal Gardoffl ä Bildschn, damid Se uns glom.

Barack Obama Druck [singlepic id=9 w=240 h=285]

[ T r a n s l a t i o n : Barack Obama in einer Kartoffel entdeckt! - Uns liegen die Originale vor: Barack Obamas Konterfei durch eine Kartoffel verewigt. Der bekannte Dresdner Künstler Thomas Preibisch hat in einem Ausbruch höchster kreativer Schaffenskraft den amtierenden US-Präsidenten Barack Obama durch seine unnachahmliche Kartoffeldrucktechnik ein weiteres künstlerisches Denkmal gesetzt. Die limitierte Edition ist, wie der Künstler bemerkte, auch käuflich zu erwerben. Über Einzelheiten werden wir hier in Kürze noch berichten. Bei den Drucken handelt es sich um mehrfarbige Drucke auf Büttenpapier in unterschiedlicher Farbigkeit. Einen kleinen Vorgeschmack geben wir Ihnen durch den oben abgebildeten Druck als ein Beispiel aus der Serie, daneben ein Bild der Künstler-Kartoffel als Beweis der Echtheit unserer Angaben.]

 

 


6 ma schloafn… mit Offkleeborn

Äs is reenewägs verriggd. Dä Schdad is im Obämä-Fiebor, bei uns is och schon rischdsch heeß. Gäsdorn wor där äMDeeäR da. Heide gommd wiedor ä Diem. Dä Nachrischdnlache dräd sisch zerzeed um dä Fluchhäfn. Dräsdn, Ärfurd, Leibdsch sin meeglische Gandidadn fir dä Är fors wann. Ibrall hädn dä Leide vom Obämä schon ä bissl vorgäfihld. Ansondsdn heide ÄGGSGLUSIV bei uns: Dä Dräsdnor Värgärsbädriebe ham off ihrä Schtroßnboahnn Offgleebor mid ner Begrißung firn Bräsidendn gägläbd. Dreie alleene ham dä Midarbeidr von där Rädagdsion heide unabhängsch voneenandor angeloachd.

[ T r a n s l a t i o n : 6 Tage noch - oder Aufkleber für Obama - Dresden im Obama-Fieber und wir sind mittendrin. Gestern wurde unser Büro von einem freundlichen MDR-Team gestürmt, heute hat sich auch schon wieder ein Kamerateam angesagt. Die Nachrichtenlage gibt bisher nicht viel her. Zurzeit werden die möglichen Anflugziele der Air Force One diskutiert. Dresden, Erfurt, Leipzig stehen danach in der engeren Auswahl. Aber dafür EXKLUSIV bei uns: Die Dresdner Verkehrsbetriebe haben ihre Straßenbahnen mit einem Gruß beklebt: "Welcome Mr. President" wird dem US-Präsidenten darauf zugejubelt. Diese Tatsache können zwei Redaktionsmitglieder unabhängig voneinander bestätigen.]


7 gurze Dache noch…odr: Willgomm in der Zone

Heide sin mir fixr. Unsre anonieme Rädagdsion ni mähr gans so anoniem. Dä Säggssche Zeidung war och noch da! Gollägin Lau läschld ins Bild glei näbn dän Obämä-Maffns. Also anguggn Leide! Neijischgeeden gibds och. Dä Redagdsion is widr in där Zone, zum Gligg is sä wees – Grauzone wär schläschd! Dä BILD had nä Garde abgädruggd. Drei Zonen sin ze sähn. Rode Zone – Hodel Gembinsgi, griene Zone – dä Lofschdrägge, graue Zone – nähoror Umgreis. Ab där grauen Zone dorf man och nur mid Bollizei rein, wänn iberhaubd. Dä weese Zone schließd sisch an, hior wird woll och iberwachd abor jädr gommd nei. Lufdraum und Älbe wärn och gäspärrd, wänn Barock Obämä do is. Där Bräsidend wird voraussischdlisch dä Fraungürche bäsischdschn, dor Geheemdiensd vom Obämä had sisch woll dä Schlisselöschr indensief angeguggd, schreibd dä DeäNäN.

[ T r a n s l a t i o n : 7 Tage bis zum Besuch: Willkommen im Zonenrandgebiet - Kurzer Nachtrag: Die Medien geben keine Ruhe, gestern durfte noch Kollegin Lau charmant in die Kamera lächeln für die SZ. Heute ist sie in der Donnerstagsausgabe neben den Präsidenten-Muffins zu bewundern. Unser Büro liegt übrigens in der Zone 4, auch weiße Zone genannt. In der BILD gibt es einen kleinen Übersichtsplan, der 3 sichtbare Zonen zeigt. Die weiße Zone ist unsichtbar und reicht von den Elbbrücken zur Budapester Straße und Hauptbahnhof. Die Rote Zone ist das Hotel Taschenberpalais Kempinski - hier hat nur der Secret Service zutritt. Daran schließt sich die grüne Zone an. Auch haben nur Anwohner und Beschäftigte unter Begleitung Zugangserlaubnis. Die Graue Zone schließt beide vorigen ein. Ab Eintreffen des US-Präsidenten ist auch hier nur ein Weiterkommen unter Polizeiaufsicht möglich. Luftraum und Elbewasserweg werden auch gesperrt. Die Sicherheitszonen gelten von Donnerstag 3 Uhr bis Freitag 24 Uhr. Daneben berichtet die DNN über intensive Inspektionen der Frauenkirche durch den Sicherheitsdienst des Präsidenten. Ein Besuch dieser ist also sehr wahrscheinlich.]


8 Dache und der Gaunddaun läufd…

Dä Äregnissä ibrschlachn sisch. Dä Rädagdsion wird von’n Mädchn belacherd. Man gommd zu nischd. Däshalb heide spädr als sondsd dä Brässeschau. Där geneichde Läsr wird dän Schäff vom Begrüssungsgommidee fleischt in där BILD gesähn ham. Also Gindr sin noch Di-Shürds da, abr dä Nachfrache ziehd dramadsch an! Heide belacherd vom “Zweden” – ihr wissd also bescheed. Was gibds zu bärischdn? Dä Schdad Dräsdn had a Infomobil offn Neumarchd gäschdälld. Da drinne informiern bis zu finf Bollizisdn odr Schdadangäschdellde ibr dän Bäsuch vom Obämä von zehne bis sechse abends. Undr andräm bei där BILD gäläsn: Dä Dräsdnor un Leipschor Madorradschdaffln ibm Äsgorde fahrn. Angäblisch offm Waldgämbingblads Birna-Cobids. Dä Bollidig derf o ni fähln: Dä Grien wolln ibr dä Sischerhedsmoßnohm underrischded wärn im Landdach, wälchn Zwägg das am Ände ham dud, wissn mir oh ni, aber se sin ma im Gäschbräsch.

 

[ T r a n s l a t i o n : 8 Tage und der Countdown läuft - Die Redaktion kämpft mit den Ereignissen. Medien reißen sich um Chef und Belegschaft unserer kleinen Redaktion. Deshalb heute eine etwas verspätete Presseschau, wir geloben Besserung! Der ein oder andere hat es vielleicht in der Bild gesehen: Der Chef des Begrüssungskomitees, also unserer, in der BILD - ein neuer Stern am Firmament! Heute auch noch Besuch vom ZDF, daneben noch reguläres Tagwerk zu verrichten... Aber was gibt es zu berichten? Die Stadt Dresden hat ein Infomobil auf dem Neumarkt aufgestellt, in dem bis zu 5 Polizisten bzw. Stadtangestellte über den Besuch des US-Präsidenten Barack Obama Interessierte unterrichten und Fragen beantworten, werktags von 10 bis 18 Uhr. Auf den Seiten der BILD ebenfalls zu lesen: Dresdner und Leipziger Motorradstaffeln üben Eskorte fahren. Wen es interessiert, der soll das Schauspiel auf dem Waldcampingplatz Pirna-Copitz bestaunen können. Auch die sächsische Politik bringt sich ins Gespräch: Angeblich fordert die Fraktion der Grünen im Landtag Aufklärung über die Sicherheitsmaßnahmen zum Obama Besuch. Welchen Sinn und Mehrwert es zu diesem Zeitpunkt hat, wurde aus der Meldung nicht ersichtlich. Interpretationen lassen Kritik an Überwachungsmaßnahmen, Meldepflicht und Kontrollmaßnahmen vermuten.]


9 ma wern mir noch wach…

heißa dann is Obämä-Tach. Dänn am vierten rulld är an, dass dä Schdad nur schtaun gann. Gänuch gäreimd! Dä Nachrischdn iberschlochn sisch. In där bäBILDärden Zeidung schdäd, gäsdorn sei ä Fliecher mid däm Gäbägg vom Bräsidendn angegomm. Niemand war so pfisch wie ä Läsr-Räbordr, där had offs Knöppl gedriggd und nu gönn mir alle dä Goffer vom US-Bräsidenden sähn. Hoffn mir mal, är had gänuch Wäxlwäsche – is ja noch ä baar Dache hin! Wo där Fliecher härgam gibds noch mähr, zwe’e, dreie wärn noch nach Dräsdn gomm!

Un och de Morchenbosd is umdriebsch: Von drei Sischerhedszon is dä Räde. Abor wo un wie gänau is ni gans glar. Neu nur, dass där Obäma am Donnerschdach zwischn 17 un 19 Uhr anriggd aus Ägibdn. Ob dä Mieschell midgommd is gar ni mähr glar – mir wärn sähn. Iber dä Sischerhedsmoßnohm is och was ze läsn. Gurz gäsachd: Nischd gähd mähr!

[ T r a n s l a t i o n : Neun mal werden wir noch wach - dann ist schon Obama-Tag. In der BILD wurden die Aufnahmen eines fixen Leser-Reporters abgedruckt. Er hat Schnappschüsse vom Entladen einer Militärmaschine auf dem Dresdner Flughafen gemacht. Es scheint also wirklich los zu gehen. Diese Maschine wird nicht die einzige sein, die in den nächsten Tagen auf dem Flughafen ankommen wird. Auch in der Dresdner Morgenpost wird Obama zum Thema. Da heißt es: Die bereits angesprochenen Sicherheitsmaßnahmen werden langsam konkretisiert. Das Hotel Kempinski wurde begutachtet. Es werden höchstwahrscheinlich drei Sicherheitszonen in der Dresdner Altstadt zum Schutz des US-Präsidenten eingerichtet. Ihre genaue Lage ist jedoch noch unbekannt. Sicher wird auch sein, dass während des Obama-Besuches, das reguläre Pulsieren der Stadt teilweise zum Erliegen kommen wird.]


Gomando vuraues

Mir sin so gud informierd wie dä äSZätt! Heude wärn ameriganische und deidsche Sischerhedsbeamde dä lädsdn Frachen zum Bäsuch vom Bräsidend Obämä glärn. Dazu wird sischr dä Schdad fir Vorord-Därmine härhalden missn. Ansondsdn nischd, was ni schonn geschriebn stähd. Däs Brogramm is noch ni fäst, Frauengürche, Grienes Gäwälbe und Zwingor sin noch im Gäschbräch. Och dä Sischerhedslache im Hodäl und die Frache der mädizinischn Versorchung will gäglärd sin.

[T r a n s l a t i o n : Vorauskommando in der Stadt - Wie die SZ aus gut unterrichteten Quellen zu berichten weiß, werden sich heute in Dresden  Gesandte von amerikanischen und deutschen Sicherheitsexperten in Dresden aufhalten. Sie sollen die letzten Fragen bezüglich des Besuches des US-Präsidenten am 4. bis 5. Juni klären. Bisher stehe das Besuchsprogramm noch nicht endgültig fest. In der engeren Wahl seien weiterhin Frauenkirche, Grünes Gewölbe und Zwinger. Es soll auch um die Sicherheit in der Unterbringung, dem Hotel Taschenbergpalais Kempinski, sowie die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten gehen.]


Obämä Wimbl und Gonguräns

Basdln fir Obäma heeßd äs bei dor Sägsischn Zeidung. Dä Schdad had ne Gonguränsseide gäschaldn www.obama.dresden.de mid Informadsionn iber Obämä un dän Bäsuch in Dräsdn. Gans indoresand sin nadürlich dä Hinwese fir dä Bürcher und ni tse värgässn dä Basdelägge. Daunlods fir Wimbl und Fänschn gann man bäziehn. Die wärn abor nur was fir gnas dolle grose Fäns. Abor mir wissn äs bässr: Rischdsche Fäns drachn ä Obämä Di-Shürd – Originol von uns!

[ T r a n s l a t i o n : Wimbel für Obama - Oder die Konkurrenz schläft doch nicht! - Basteln für Obama heißt es in der Sächsischen Zeitung und bezieht sich dabei auf die neu aufgeschaltete Website der Stadt Dresden zum Besuch des US-Präsidenten. Wir sind kollegial und weisen hiermit auf die Seite www.obama.dresden.de hin. Darauf stellt die Stadt Informationen rund um den Besuch Barack Obamas bereit und ermuntert "echte" Obama-Fans sich in der Bastelecke mit Obama Wimpeln und Fähnchen einzudecken. Dabei steht doch eines unverrückbar  fest! Der wahre Obama-Fan trägt eines unserer Obämä Di-Shürds]


Heeßr Droad für Obämä

Ab heide gibbds ä Infodeläfon für Obämä. Dä Schdad hads gäschaldäd, damid sisch dä Bürgr un Gäwärbedrebändn informiern gönn. Off n Benen sin Bollizei und Beamde von där Schdadvorwaldung och um mit dän Anwohnärn und Lodnbäsidsrn ibr dä Sischerhedsmoßnohm zu quodschn. Där Bräsidend Obämä wird nämsch hechstwohrscheinlisch ibrn Neimargd daggln.

[T r a n s l a t i o n : Infotelefon für Obama-Besuch - Seit heute haben Dresdner Stadt und Polizei ein Infotelefon für Fragen rund um den Besuch des US-Präsidenten freigeschaltet. Zusätzlich sind Beamte der Polizei und Stadtverwaltung in der historischen Altstadt unterwegs, um die ansässigen Gewerbetreibenden und Anwohner über die Sicherheitsmaßnahmen zu unterrichten. Bisher wird davon ausgegangen, dass Obama den Dresdner Neumarkt besuchen werde.]


Nüscht Neues abor 10 Bungde

Wiedr bei dor Büld (mir gänn nischt dafir, sondsd is noch schdille um Obämä). Nischd desdo drodz ham se was geschriem, was mir eich middeeln wulln. 10 Bungde had der Holcher Zasdro von der ÄFDeeBee offgäschdelld, damid Dräsdn firn Obämä wärbn dud und fir sisch sälbsd. Darunder undr Bungd finfe: De Schdadd rischded ä Inderned-Bordal mid obama-in-dresden.de in. Mir von där Rädagdzion lochn uns ä bissl ins Fäusdschn! Da simmer ä bissl schnällr gäwäsn! Ansondsdn nischt von Belange… Volchsfäsd wermer ä draus machn un däm Holcher sene Idä mit däm Fodouwäddbäwärb is och a bissl närsch! – Mir frein uns weidor!

[T r a  n s l a t i o n : Die 10 Ideen des Holger Zastrow - Da sonst kein Blatt oder Newsticker aktuellere Berichte liefern kann, als hier schon geschrieben wurde, folgt ein spannender Auszug aus dem neuesten BILD-Artikel: Holger Zastrow (FDP) stört sich an der Ruhe der Dresdner Stadt mit Blick auf den in wenigen Tagen bevorstehenden Obama-Besuch. Deshalb hat er ein 10-Punkte-Programm entwickelt, damit die Stadt auch richtig Profit aus dem Ereignis schlagen kann und für sich nachhaltig wirbt. Auf Punkt 5 steht da geschrieben: "Internet nutzen". Wir von der Redaktion freuen uns, dass auch Herr Zastrow das Potential des "neuen" Mediums erkannt hat. Er schlägt vor, die Stadt solle ein Internet-Portal obama-in-dresden.de einrichten. Da war wohl schon jemand schneller! Oder hat er etwa bei uns schon ein T-Shirt bestellt? Die anderen Ideen sind weniger interessant wie zum Beispiel Schulprojekte, Volksfest, Fotowettbewerb und so weiter. Wir freuen uns in unserem Büro weiter über die Internet-Idee!]

Dachn fürn Obämä

Ä Eensodsschtob had im Innnminisdärchum gedocht. Geleided vom säxischn Bollizeibräsidenden Märbids. Ollerhand Värdrädr von Bundes- un Londesbollizei hams Vorgähn beim Bäsuch vom Obämä beschbrochn. Bis är gommt wulln se noch öfders dachn. Ä Bollizeihubschraubor is och ibr de Stadd geflochn und had Bildr geschossn, damit se für alles gerisded sin.

[T r a n s l a t i o n : Einsatzstab tagt im sächsischen Innenministerium – Laut einem Bericht der beBILDerten Zeitung tagte bereits ein Einsatzstab der Polizei unter Leitung des sächsischen Landespolizeipräsidenten Bernd Merbitz. Vertreter der Landes- und Bundespolizei sowie des Landeskriminalamtes, der Polizeidirektion Dresden und Spezialisten des Innenministeriums setzten sich zusammen, um das Vorgehen während des Besuchs des US-Präsidenten zu beratschlagen. Zukünftig soll der Stab mehrmals wöchentlich zusammentkommen.

Ein Polizeihubschrauber soll aktuelle Fotos der historischen Innenstadt Dresdens gemacht haben, um für den Obama-Besuch mit den neuesten Informationen ausgestattet zu sein.]


Bludd fürn Obämä

Gäläsn wos sondsd nor Büldr gibbt. Angäblich häld där Obämä de ganse Stadd offn Benen, wänn är hier offschlächt. Gonsärven mit Bludd farn se och dursch de Gächänd, damid är und de Mieschell versorcht wern gönn. Zugoar im Grangenhaus missn de Ärdsde rodiern. In jem Fochbereisch würd ä OB freigeholden, damid im Ärnsdfoll der Bräsidend versorcht wern gann. Woll mer huffn, dass nüscht bassierd. Teier soll där gonse Spas och wern, 30 Millchonen Eiro sulls wull gosdn, gann och mär sein – nüscht genaues wes man ni! Wie schon geschriem, dolle viel Bollizei und Säguritie würd bräsend sein – das gosded. Bei uns im Biero sin bishär noch gene Spändenoffrufe vom Minisdärchum eingegong. Wir wern weidor dazu berischdn.

[T r a n s l a t i o n: Blut für Obama - Wie eine nicht näher zu betitelnde Zeitung berichtet (die mit den vielen BILDern), gibt es für den Besuch des US-Präsidenten eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen. Dazu zählt auch das Bereithalten von frischen Blutkonserven für ihn und seine Frau Michelle, die immer in "Reichweite" und "frisch" gehalten werden. Weiterhin wird dafür gesorgt, daserationssälen aller Fachbereiche in den entsprechenden Dresdner Klinikunverzüglich einsatzbereit sind, um im Ernstfall eine optimale medizinische Versorgung sicherstellen zu können. Weiter ist zu lesen, dass für den Besuch mit Kosten im Bereich von 30 bis 40 Millionen Euro gerechnet wird, die von Bund und Freistaat getragen werden - Sicherheit will nun einmal bezahlt werden. Mindestens 138 Hundertschaften der Polizei sollen zum Einsatz kommen. Zusätzlich dazu natürlich die eigenen Sicherheitsbeamten des US-Präsidenten.]


Dolle viel Bollizei in Dräsdn

De Sächssche Zeidung soacht: Mehr als 4000 Bollizisden solln dän Bräsidenden schitzen. Audo fahrn gäht woll oh ni mähr, wänn är do is. Am 4. Schuni fliecht der Barock mit där Mieschell ein. Schlofen tun die woll im Daschenbärgpaläs. Am nägsden Tach besuchn se de Frauenkürsche und dän Zwinger. Mittche gähds weider nach Dhiringn.

[T r a n s l a t i o n : Größter Polizeieinsatz in Dresden geplant - Nach angaben der Sächsischen Zeitung vom 12.05.2009 plant Dresden den bisher größten Polizeieinsatz in der sächsischen Landeshauptstadt. Mehr als 4000 Beamte sollen zum Einsatz kommen, um den US-Präsidenten zu schützen. Es sei mit erheblichen Verkehrseinschränkungen zu rechnen, heißt es weiter. Barack Obama soll mit seiner Frau Michelle bereits am Abend des 4. Juni auf dem Flughafen eintreffen. Vermutlich werden beide in der Kronprinzen-Suite des Taschenbergpalais Kempinski übernachten. Für den darauf folgenden Tag sind dann Besuche der Frauenkirche und des Zwingers geplant. In den Mittagsstunden wird die Reise in Richtung Weimar und Buchenwald fortgesetzt.]


Di-Shürd-Hidlisde

beliebdesden Shürds

ausm Angäbod!

Plads ens:

nu.jpg

Plads zwe:

barock.jpg

Driddär Sieschär:

frauenkirche.jpg

Dransladsions-Hülfe

Barock Obämä: Barack Obama

Bräsidend: Präsident

Nu, mir gönn! : Yes, we can!

Drei Ma Obämä

Obämä gommt zum dritten Ma nach Deitschlond. Lädsdes Johr wor är in Bärlin und Boadn-Boadn, wechen dor Nado. Am 5. Juni is er hier in Dräsdn. Er will woll oh noach Weimar und in die Gädängstädde Buchenwald.

[T r a n s l a t i o n: Dritter Besuch in einem Jahr - Barack Obama macht sich auf, Deutschland binnen einen Jahres zum dritten Mal einen Besuch abzustatten. Nachdem er im letzten Jahr Berlin noch als Präsidentschaftskanditat besucht hatte, war er im Frühjahr bereits einmal in seiner Rolle als Präsident anlässlich des Nato-Gipfels in Baden-Baden. Am 5. Juni 2009 will er der sächsischen Landeshauptstadt seine Aufwartung machen.

Geplant sei auch ein Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald. Näheres sei jedoch noch nicht bekannt, so die thüringische Landesregierung. Das Portal Focus-Online weiß zu berichten, dass auch eine Rede in Weimar geplant sei.]

 


Willgomm off der Seide…

wo mer iber Obämä in Dräsdn gäschriem ham!

Am 5. und 6. Schuni im Anno 2009 war där Bräsidend Obämä in Dräsdn. Gurz woar är nur da und schnällor wiedor wäg. „Yes, we can!“, had dursch dä säggssche Ibersädsung “Nu, mir gönn!”, im Di-Shürd (Begrüßungs-Nikkis) ärhäldlisch, Guldschdadus ärloangd. Fir alle Indorässierdn bleibd dä Seide offn, hior gänn se noachläsn, woas mir gäschriem ham und nadierlisch dä scheen “Nu, mir gönn!” Di-Shürds gofn – orschinal nur von uns!


[T r a n s l a t i o n: Willkommen... auf dem zweisprachigen Portal über den Besuch von Barack Obama in Dresden! Am 5. und 6. Juni 2009 war Barack Obama in Dresden. So schnell er gekommen war, so schnell war er auch wieder weg. Davon unbeeindruckt bleibt die Seite weiter für alle Interessierten offen, damit sie stöbern und sich die kultigen "Nu, mir gönn!" T-Shirts bestellen können. Die Übersetzung des Wahlspruchs Barack Obamas "Yes, we can!" in das sächssische "Nu, mir gönn!" hat weit über Sachsen hinaus Furore gemacht und steht für den Ausdruck eines gemeinschaftlichen Selbstvertrauens in die eigenen Leistungen! Wer sich ebenfalls berufen fühlt, diesem Gefühl Ausdruck zu verleihen, ist herzlich dazu eingeladen, bei uns im Shop vorbeizuschauen.]


Obämä will gomm!

Mir freun uns of den Besuch des nachelneuen Bräsidenden von Ameriga: Barock Obämä! Anfang Juni solls dazu gomm. Mir freun uns schon richtsch druf!

[ T r a n s l a t i o n : Obama auf Staatsbesuch: Es ist allen Dresnderinnen und Dresdnern eine große Ehre, dass der Staatspräsident der Vereinigten Staaten Dresden besuchen möchte! Vorraussichtlich wird sein Besuch in der ersten Juni-Woche stattfinden. Die Dresdnerinnen und Dresdner sind darüber hoch erfreut!]